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Kasberg
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Kasberg – das klingt nach würzigem Brotbelag. Doch der Name hat nichts mit Käse zu tun und auch nichts mit einer Kaser (Almhütte). Er leitet sich von einer althochdeutschen Wortwurzel her, die so viel wie „Kar“ bedeutet.
Und auch geologisch ist das Massiv ein Unikum: Die Gutensteiner Kalke des Gipfelbereichs lagern auf jüngeren Dolomitschichten, sie wurden also im Zuge der Alpenauffaltung „überschoben“.
Aber deswegen steigt kaum jemand auf den Kasberg – alle kommen sie wegen der herrlichen Aussicht vom Gipfel, die vor allem durch den ungehinderten Panoramablick auf die gegenüber aufragenden Nordwände des Toten Gebirges bestechen.
So wandern wir also voller Vorfreude auf der Forststraße über eine bewaldete Anhöhe in die Senke zwischen dem Farrenaubühel und dem Jagerspitz (Skilifte). Weiter geht’s im Bereich der Skipiste und der Seilbahn zur Kasbergalm mit der Sepp-Huber-Hütte – auf dem alten Pfad Nr. 431 kann man eine Straßenkehre abkürzen und den mit Lawinen-verbauungen gesicherten Benn Nock überschreiten.
Dann folgen wir dem Weg Nr. 431 weiter südwärts durch den Weidehang in den hinteren Bereich des Kars, wo er sich nach links wendet. Die kurze ausgesetzte Stelle in einer Scharte über steilen Südabbrüchen lässt sich mit Hilfe von Stahlseilen leicht überlisten.
Dann wandert man über einen breiten Latschenrücken in eine weitere Mulde. Immer weiter wird die Sicht; im Westen erblickt man bereits den Traunstein. Schließlich steigen wir rechts über den Hang zum Gipfelkreuz empor. Abstieg auf der gleichen Route.
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Karte anzeigen
Schwierigkeit: (1/10)
Adressdaten:
Oberösterreich Tourismus
Freistädter Straße 119
4041 Linz
Tel:+43(0)732/7277-100
Fax:+43(0)732/7277-130
Mail: tourismus@lto.at
Ausgangspunkt:
Hochberghaus, 1132 m. Zufahrt von Grünau im Almtal ins Tal des Grünaubachs bis zur Enzenbachmühle und dann rechts auf der Mautstraße.
Besonders geeignet für:

Familien

Kinder
Mehr Informationen unter:
http://www.oberoesterreich.at/gruenau
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