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Waldhausen Granit- und Felsgestalten
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Ausgangspunkt ist der Marktplatz bzw. die Pfarrkirche von Waldhausen. Über den Klostersteig, eine wunderschöne Lindenallee erreichen wir die frühbarocke Stiftskirche des ehemaligen Klosters der Augustiner Chorherrn, sicher eine der schönsten Kirchen Österreichs. Beim Badesee (Christophorus-Brücke) beginnt die mit Nr. 1 beschilderte Route, welche uns über eine Wiese aufwärts zum Güterweg Handberg leitet. Bei einer ersten Weggabelung halten wir geradeaus, bei der zweiten verlassen wir aber das zum Schwingender Stein führende Straßerl und schwenken links in die Hauszufahrt zum Mitter-Wittmesser ein. Hier endet auch der Asphalt.
Sanft fallend steuert der schmale, aussichtsreiche Weg das Gehöft König und die Verbindungsstraße nach Dorfstetten an. Kurz vor der Straßeneinmündung wird der 1er verlassen und der Beschilderung sowie einer einsetzenden roten Strichmarkierung steil aufwärts zur Falkenmauer, einer gewaltigen Blockburg, gefolgt. Der Weg trägt nun die Nr. 36. Die Eroberung des obersten Aussichtsfelsens erfordert zwar einiges an Geschick und Trittsicherheit, wird aber mit einem umfassenden Rundblick belohnt. Hoch über dem Yspertal folgen wir dem dicht bewaldeten Abhang zur Abzweigung Schwingender Stein. Das leicht zugängliche Naturdenkmal besteht aus mehreren Steinblöcken, von denen der oberste, ca. 19 Kubikmeter große, kegelförmig aufsitzende Stein in schwingende Bewegungen versetzt werden kann. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine weitere Felsgruppe mit zwei sagenumwobenen Opferschalen. Wir verlassen den idyllischen Wald und queren beim Ober-Wittmesser einen Güterweg. Über ein kurzes, ansteigendes Waldstück erreichen wir die Einsiedlerhöhle.
Ein kleiner Abstecher führt zu der von einer Blockburg gekrönten Kuppe des Steinberges (735 m), in der zur Zeit des Klosterbestandes ein frommer Eremit hauste. Ein nettes Rastplatzerl lädt vor der Höhle zum kurzen Verweilen ein. Labebedürftige Wanderer finden nach kurzem Abstieg bei der Moststation Waidhofer eine zünftige Einkehrgelegenheit. Nun halten wir uns links und wandern, Weg Nr. 8 folgend, kurz einen Güterweg entlang. Wir kommen am Gehöft Kronreith vorbei und erreichen das Heimkehrerkreuz. Es wurde im Jahr 1950 vom Kameradschaftsbund errichtet und war jahrzehntelang wegen des schönen Ausblicks auf Markt und Schloßberg ein beliebtes Ausflugsziel. 2002 wurde wegen der dichten Bewaldung das Kreuz auf einer Aussichtswarte montiert. Von dort sind es noch ca. 2 km den Weg Nr. 8 abwärts bis zum Markt.
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Karte anzeigen
Schwierigkeit: (1/10)
Adressdaten:
Donau Oberösterreich WGD Tourismus GmbH
Lindengasse 9
4040 Linz
Tel:+43(0)70/7277-800
Fax:+43(0)70/7277-804
Mail: info.donau@oberoesterreich.at
Besonders geeignet für:

Familien

Kinder
Wegbeschaffenheit:

Schotter
Author:
TVB Donau Oberösterreich
Mehr Informationen unter:
Donau Oberösterreich
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